— Installationsanleitung · Technische Ausgabe 2026
Traditionelles Rohrnetz.
Wand-, Boden- und Küchensaugdosen.
Ein gut durchdachtes Netz entscheidet sich vor der ersten Verklebung. Die vollständige Installationsanleitung, kompatibel mit AspiWall & Husky.
Planung und Verlegung eines traditionellen PVC-Saugrohrnetzes 50,8 mm mit Wandsaugdosen, Bodensaugdosen und Küchen-/Sockelsaugdose. Von der Platzierung bis zum Abschlusstest — die gesamte Anleitung finden Sie nachfolgend.
— Bevor Sie beginnen
Das richtige Netz entscheidet sich vor der ersten Verklebung.
Diese Anleitung behandelt die Planung und Verlegung eines traditionellen PVC-Saugrohrnetzes 50,8 mm mit Wandsaugdosen, Bodensaugdosen und Küchen-/Sockelsaugdose. Sie übernimmt die Grundsätze des mitgelieferten Husky-Handbuchs und stellt sie in der AspiWall-Welt dar.
Das Prinzip
Die Zentraleinheit wird in einer Garage, einem Keller, einem Hauswirtschaftsraum oder einem trockenen, zugänglichen Technikraum installiert. Die Saugdosen sind über ein dichtes PVC-Netz mit der Zentrale verbunden. Ein 24-V-Niederspannungssteuerkabel verbindet die Saugdosen mit der Zentrale.
Der Start erfolgt durch das Einstecken des Saugschlauchs oder über den Griffschalter, je nach verwendetem Schlauch und Saugdose.
Luftanschlüsse, eventuelle Entlüftung, Stromversorgung und die Pflege von Filter oder Beutel variieren je nach Zentralenmodell. Bewahren Sie stets die spezifische Anleitung der Zentrale auf.
Ein Netz für Rückzugsschläuche erfordert spezifische Regeln zu Speicherlänge, Biegeradius, Anschlussrichtung und Konfiguration der Saugdosen. Dimensionieren Sie ein Rückzugssystem nicht anhand dieses Dokuments.
— Inhaltsverzeichnis
Ein Baustellen-Leitfaden.
Von der Platzierung bis zum Abschlusstest.
Die Installation vorbereiten
Erfassen, messen, prüfen — und erst dann bohren.
Die traditionellen Saugdosen positionieren
Die tatsächliche Abdeckung zählt mehr als die Anzahl der Saugdosen.
Die Verlegeart des Netzes wählen
Die Verlegung an die Bauart anpassen.
Das Netz trassieren
Eine direkte Hauptleitung, kurze Abzweigungen.
Die richtigen Fittings und die richtige Richtung wählen
Der gleiche Durchmesser reicht nicht aus: Die Geometrie zählt.
Schwerkraft-Abfälle vermeiden
Ein falsch angeschlossener absteigender Abzweig kann sich ohne Saugwirkung füllen.
Zuschneiden, vorbereiten und verkleben
Die Dichtheit entsteht durch die Vorbereitung, nicht durch die Klebemenge.
Die Unterputzdosen setzen
Die fertige Position muss vor dem Verputzen durchdacht werden.
Die 24-V-Niederspannungssteuerung verkabeln
Alle Saugdosen sind parallel verbunden.
Die Wand- und Bodensaugdosen montieren
Anschließen, ohne die Saugdose selbst zu verkleben.
Die Küchen-/Sockelsaugdose installieren
Krümel zur Saugdose kehren und mit dem Fuß auslösen.
Die Zentrale montieren
Für die Wartung zugänglich, entfernt von Wohnräumen.
Anschließen und in Betrieb nehmen
Jede Saugdose testen, bevor die Baustelle als abgeschlossen gilt.
Nutzen und pflegen
Das Netz ist langlebig, sofern die Grenzen der Zentrale eingehalten werden.
Diagnostizieren und kontrollieren
Mit den einfachen Ursachen beginnen, dann den Bereich eingrenzen.
— Das Wesentliche
Die 4 Regeln, die
die meisten Probleme vermeiden.
Kurzer Bogen 90° nur direkt hinter einer Saugdose.
Die T-/Y-Stücke sind in Saugrichtung ausgerichtet.
Gerader Schnitt, Entgraten und Anfasen vor dem Verkleben.
Kein unzugänglicher elektrischer Niederspannungsanschluss.
Die Installation vorbereiten
Erfassen, messen, prüfen — und erst dann bohren.
Erstellen Sie vor jeder Bohrung einen einfachen Plan und prüfen Sie die tatsächlichen Durchgänge im Gebäude. Ziel ist nicht, ein schönes Netz auf Papier zu zeichnen, sondern einen kurzen, direkten und, wo möglich, zugänglichen Verlauf beizubehalten.
Saugdosen platzieren
Abdeckungsbereiche erfassen und den tatsächlichen Weg des Saugschlauchs um Möbel herum prüfen.
Hindernisse erfassen
Tragende Wände, Balken, Leitungen, Estriche, Hohlkörperdecken, Technikkanäle und Aussparungen.
Standort der Zentrale festlegen
Einen trockenen, zugänglichen, belüfteten Raum wählen, ausreichend entfernt von Wohnräumen.
Vor dem Bohren markieren
Jede Steigung, jeden Abstieg, jede Durchquerung und jeden Ebenenwechsel kennzeichnen.
Empfohlenes Werkzeug
- Bohrmaschine und für den Untergrund geeignete Bohrer
- Metallsäge oder für PVC geeigneter Rohrschneider
- Maßband, Baustellenbleistift und Wasserwaage
- Feines Schleifpapier zum Anrauen der Klebezone
- Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher
- Seitenschneider und Abisolierwerkzeug
- Befestigungen für das Niederspannungskabel
- ITCA-Leerrohr 16 mm für gemauerte Durchführungen
- Hammer und Meißel bei Bedarf
- Spezialkleber für PVC-Saugrohre
Fotografieren Sie das Netz vor dem Schließen von Vorwänden, Decken und Estrichen. Machen Sie jeweils eine Übersichtsaufnahme und eine Nahaufnahme jeder Abzweigung.
Die traditionellen Saugdosen positionieren
Die tatsächliche Abdeckung zählt mehr als die Anzahl der Saugdosen.
Die Position der Saugdosen hängt von der tatsächlichen Länge des verwendeten Saugschlauchs ab. Zeichnen Sie auf dem Plan die Abdeckungsbereiche ein und prüfen Sie diese anschließend physisch im Gebäude.
- Durchgänge, Flure, Wände in der Nähe von Türen, Schränken und Treppenhäusern bevorzugen.
- Das Umgehen von Möbeln einplanen: Ein Saugschlauch arbeitet nicht in gerader Linie.
- Bereiche vermeiden, in denen die Saugdose durch eine Tür, ein festes Möbelstück oder ein Gerät verdeckt wird.
- Bei Wandsaugdosen die korrekte Ausrichtung der Steuerkontakte je nach Modell einplanen.
- Saugdosen können mit den passenden Zubehörteilen auch im Boden installiert werden.
Gehen Sie mit einem Faden oder einer Schnur in der Nutzlänge des Saugschlauchs von jeder geplanten Saugdose aus und prüfen Sie die toten Winkel: hinter Türen, um Kücheninseln, in Zimmerecken, am Fuß von Treppen und in der Garage.
Die Verlegeart des Netzes wählen
Die Verlegung an die Bauart anpassen.
Das Netz nach dem Verdichten in einem Sandbett verlegen. Die Leitungen mit einer geeigneten Schutzhülle oder mechanischem Schutz gegen Spatenschläge und spätere Arbeiten sichern.
Die Leitungen vor dem Schließen des Bodens verlegen. Die aus der Bodenplatte herausragenden Rohre schützen und kennzeichnen.
Die Verlegung kann nach der Bodenplatte erfolgen, mit regelmäßigen Befestigungen und einem direkten Verlauf.
Das sichtbare Netz kann unter der Decke befestigt werden. Die Etagen können über Schrank, Technikschacht, Doppelwand oder eigens vorgesehene Aussparung erreicht werden.
Wenn es die Baustelle zulässt, erfolgt die Verlegung des Saugrohrnetzes idealerweise nach den wichtigsten Sanitärleitungen und vor dem Schließen der Vorwände sowie bestimmter Elektroarbeiten.
Das Netz trassieren
Eine direkte Hauptleitung, kurze Abzweigungen.
Die Hauptleitung verbindet die am weitesten entfernte Saugdose mit der Zentrale. Die übrigen Saugdosen schließen über Abzweigungen an diese Leitung an. Das Netz sollte so direkt wie möglich verlaufen, mit möglichst wenigen unnötigen Richtungswechseln.
Grundsätzlich nutzbare Verlegewege
- Deckenuntersicht in einem Keller oder einer Garage.
- Wandschrank oder Ankleidezimmer.
- Eigens vorgesehener Technikschacht oder vorhandener Technikdurchgang.
- Doppelwand oder Vorwand mit ausreichender Aussparung.
- Aufstieg zum Dachboden und anschließende Verteilung auf die Etagen, sofern das Gebäude dies zulässt.
- Stillgelegte Leitung, nur nach Prüfung ihrer Nutzung, ihres Zustands und der geltenden Vorschriften.
Druckverluste und Verstopfungsrisiken verringern: kurzes Netz, geeignete Fittings, eingehaltene Saugrichtung, sauberes Rohrinneres.
Die richtigen Fittings und die richtige Richtung wählen
Der gleiche Durchmesser reicht nicht aus: Die Geometrie zählt.
Ein falsch gewähltes Fitting kann einen Wirbelbereich erzeugen, einen Gegenstand zurückhalten oder eine Verstopfung begünstigen. Die nachstehenden Regeln sind entscheidend für die Zuverlässigkeit des Netzes.
Nur direkt hinter einer traditionellen Saugdose: Er übernimmt zugleich eine Schutzfunktion gegen zu lange Gegenstände.
Im Netz zu verwenden, wenn die Richtung um 90° geändert werden muss.
Zu bevorzugen, wenn der Verlauf es erlaubt, um Richtungswechsel abzumildern.
Immer in Richtung des Luftstroms zur Zentrale ausgerichtet.
Die Luft muss in eine Abzweigung eintreten können, ohne auf eine Wand zu treffen oder umkehren zu müssen. Richten Sie den Abzweig des T-/Y-Stücks zur Zentrale hin aus.
Schwerkraft-Abfälle vermeiden
Ein falsch angeschlossener absteigender Abzweig kann sich ohne Saugwirkung füllen.
Wenn der Abzweig einer Saugdose senkrecht unterhalb einer Hauptleitung abfällt, können Verschmutzungen durch die Schwerkraft in diesen Abzweig fallen, während er nicht in Betrieb ist. Sie bleiben dort möglicherweise bis zur nächsten Nutzung dieser Saugdose liegen.
Korrekturprinzip
- Keinen senkrechten Abzweig direkt unterhalb der Hauptleitung erstellen.
- Den Abzweig je nach Gegebenheit seitlich oder oberhalb der Hauptleitung anschließen.
- Die richtige Ausrichtung des T-/Y-Stücks verwenden und ein Anschlussgefälle beibehalten, das den freien Fall von Rückständen verhindert.
- Die Luftrichtung vor der endgültigen Verklebung prüfen.
Ein guter Abzweig verhindert, dass Rückstände in eine nicht saugende Saugdose fallen.
Zuschneiden, vorbereiten und verkleben
Die Dichtheit entsteht durch die Vorbereitung, nicht durch die Klebemenge.
Die Maße werden bis zu den inneren Anschlägen der Fittings genommen. Bereiten Sie die Teile vor dem Verkleben vor und führen Sie eine Trockenmontage durch, um die Geometrie zu prüfen.
Vermeiden Sie Klebertropfen und -wülste im Inneren der Leitungen. Eine Materialansammlung kann Fasern, Haare und kleine Gegenstände festhalten.
Die Unterputzdosen setzen
Die fertige Position muss vor dem Verputzen durchdacht werden.
Eine mit kurzem Bogen 90° ausgestattete Wand-Unterputzdose benötigt ausreichend Tiefe. Das Originalhandbuch gibt für diese Montage einen Bedarf von etwa 10 cm an. In einem Schrank kann die Leitung im Inneren sichtbar bleiben, während sich die Unterputzdose in der Wand befindet.
Höhe und Komfort
Für eine komfortable Nutzung werden die Saugdosen häufig auf einer Höhe nahe der von Lichtschaltern platziert, sofern keine Projektvorgabe oder Bodensaugdose dagegenspricht.
Bezug zur fertigen Oberfläche
Die Vorderseite der Unterputzdose muss im Verhältnis zum fertigen Belag positioniert werden, nicht zum rohen Mauerwerk.
Eine zu tief eingelassene Unterputzdose erschwert die Montage der Saugdose und kann die Dichtheit beeinträchtigen.
Kontrollen vor dem Schließen
- Die Senkrechte mit einer Wasserwaage prüfen.
- Die Unterputzdose fest fixieren: Sie darf sich beim Verputzen nicht bewegen.
- Den Zugang zum Niederspannungskabel erhalten und eine ausreichende Länge belassen.
- Die Leitung vorübergehend verschließen, um das Eindringen von Baustaub und Schutt zu verhindern.
- Die genaue Position vor dem Schließen der Wand fotografieren.
- In einem sichtbaren Netz eine Servicedose oder eine für die Leitungsart geeignete Montage verwenden.
Lassen Sie etwa 20 cm Kabel außerhalb der Unterputzdose verfügbar, um die Saugdose nach den Fertigstellungsarbeiten anschließen zu können.
Die Durchgängigkeit des Kabels testen und die Position der Unterputzdose sowie der Rohrdurchführung fotografieren.
Die 24-V-Niederspannungssteuerung verkabeln
Alle Saugdosen sind parallel verbunden.
Das Steuerkabel kann entlang des PVC-Netzes verlaufen oder einen direkteren Weg nehmen. Entscheidend ist die Durchgängigkeit des Stromkreises zwischen allen Saugdosen und der Zentrale.
Verlegeregeln
- Die Saugdosen parallel verkabeln.
- Mehr als zwei Drähte unter einer einzigen Klemme der Saugdose vermeiden: bei Bedarf eine zugängliche Anschlussdose verwenden.
- Keine Verbindung darf in einer geschlossenen Bodenplatte oder Wand unzugänglich werden.
- Das Kabel nicht durch Türöffnungen führen.
- In gemauerten Durchführungen und Einbaubereichen das Kabel in einem ITCA-Leerrohr 16 mm schützen.
- An jeder Unterputzdose etwa 20 cm Reserve belassen.
Der 24-V-Stromkreis dient der Startsteuerung der Zentrale. Die Netzstromversorgung der Zentrale bleibt ein eigenständiger Stromkreis.
Die Wand- und Bodensaugdosen montieren
Anschließen, ohne die Saugdose selbst zu verkleben.
Wandsaugdose
- Das Niederspannungskabel abisolieren und an die Klemmen der Saugdose anschließen.
- Die Dichtung der Unterputzdose leicht mit Wasser befeuchten, um das Einsetzen zu erleichtern.
- Die Saugdose in die Unterputzdose einsetzen, ohne sie zu verkleben.
- Die Ausrichtung der Niederspannungskontakte des Saugdosenmodells beachten.
- Die Saugdose mit den vorgesehenen Schrauben befestigen und prüfen, dass die Frontplatte korrekt an der fertigen Wand anliegt.
Bodensaugdose
Verwenden Sie eine für die Bodenmontage vorgesehene Unterputzdose und Saugdose. Die Frontplatte muss zugänglich bleiben und korrekt im Verhältnis zum fertigen Bodenbelag positioniert sein. Schützen Sie den Mechanismus während der Bodenarbeiten.
Nach der Montage darf die geschlossene Saugdose keine Luft eindringen lassen. Eine Undichtigkeit an nur einer Saugdose verringert die Leistung des gesamten Netzes.
Die Küchen-/Sockelsaugdose installieren
Krümel zur Saugdose kehren und mit dem Fuß auslösen.
Wählen Sie einen Standort unter einem Küchenmöbel oder in einer zugänglichen Sockelleiste. Vermeiden Sie Bereiche, die von Geschirrspüler, Kühlschrank oder einem Gerät belegt sind, das den Zugang zum Anschluss verhindern würde.
Abmessungen des Originalhandbuchs
Der mitgelieferte Husky-Plan sieht einen Sockelausschnitt von 165 × 40 mm vor. Prüfen Sie stets die genaue Schablone der gelieferten Küchensaugdose, bevor Sie den Ausschnitt vornehmen.
Anschluss
Der Anschluss an das Netz erfolgt über die für das Modell vorgesehenen Fittings. Achten Sie, sofern die Montage es zulässt, auf eine sanfte Geometrie und einen Wartungszugang.
Inbetriebnahme
Die Küchensaugdose wird in der Regel mit der Fußspitze über ihren integrierten Schalter ausgelöst.
Die Zentrale montieren
Für die Wartung zugänglich, entfernt von Wohnräumen.
Die Zentrale kann in einer Garage, einem Keller, einem Hauswirtschaftsraum oder einem trockenen Technikraum aufgestellt werden. Der Standort muss je nach Modell das Öffnen des Behälters oder den Beutelwechsel sowie den Zugang zum Filter ermöglichen.
Zu berücksichtigende Punkte
- Wand oder Träger, die das Gewicht der Zentrale aufnehmen können.
- Zugang zu Behälter, Beutel und Filter, ohne das Netz demontieren zu müssen.
- Stromversorgung gemäß den Anforderungen des Modells; das Originalhandbuch sieht für die betreffenden Modelle einen unabhängigen 16-A-Stromkreis vor.
- Flexible Verbindung oder geeignete Manschette zwischen Netz und Zentrale, um die Demontage zu erleichtern und die Übertragung von Vibrationen zu begrenzen.
- Schalldämpfer und Luftabführung je nach Zentralenmodell und dessen Anleitung.
- Ausreichender Freiraum um das Gerät für Belüftung und Service.
Das Original-Husky-Handbuch gibt eine Höhe von etwa 1,30 m vom Boden bis zum Befestigungssystem an. Passen Sie diese an das Modell und die Ergonomie der Entleerung an.
Manche Zentralen sind für den Betrieb ohne Außenabführung konzipiert, andere erfordern oder empfehlen sie. Befolgen Sie die Anleitung des installierten Modells.
Anschließen und in Betrieb nehmen
Jede Saugdose testen, bevor die Baustelle als abgeschlossen gilt.
Sobald das PVC-Netz, die Saugdosen und die Niederspannungsverkabelung fertiggestellt sind, schließen Sie die Zentrale gemäß ihrer Anleitung an. Bei den üblichen Niederspannungs-Steuerklemmen spielt die Reihenfolge der beiden Drähte keine Rolle; prüfen Sie dennoch den Schaltplan des installierten Modells.
Solange das Netz noch zugänglich ist, lässt sich ein Dichtheits- und Funktionstest wesentlich einfacher korrigieren als nach dem Verputzen und den Fertigstellungsarbeiten.
Nutzen und pflegen
Das Netz ist langlebig, sofern die Grenzen der Zentrale eingehalten werden.
Bewährte Praxis
- Den Saugschlauch sorgfältig handhaben und Stöße gegen Griff und Kontakte vermeiden.
- Das für die Boden- oder Oberflächenart geeignete Zubehör verwenden.
- Den Behälter entleeren oder den Beutel wechseln, je nach Nutzungshäufigkeit und den Angaben der Zentrale.
- Den Filter nur gemäß der Anleitung des Modells reinigen oder ersetzen.
- Kein Wasser mit einer reinen Trockensaug-Zentrale aufsaugen.
- Keine langen oder starren Gegenstände aufsaugen, die sich im Netz verklemmen könnten.
- Bei plötzlichem Leistungsabfall abstellen und die Ursache suchen, statt zu forcieren.
Das Aufsaugen von Wasser ist nur zulässig, wenn Zentrale und Installation ausdrücklich für diesen Zweck vorgesehen sind. Andernfalls: kein Wasser aufsaugen.
Die meisten Probleme entstehen durch einen vollen Beutel oder Filter, eine schlecht geschlossene Saugdose, eine Undichtigkeit an einem Fitting oder einen Gegenstand, der in einem Bereich mit ungünstigem Radius feststeckt.
Diagnostizieren und kontrollieren
Mit den einfachen Ursachen beginnen, dann den Bereich eingrenzen.
Schnelldiagnose
| Symptom | Vorrangige Prüfungen |
|---|---|
| Die Zentrale startet an keiner Saugdose | Netzstromversorgung; Sicherung; Steckdose; Anschluss der beiden Steuerdrähte an der Zentrale; Kontaktprobe an den Klemmen gemäß Anleitung des Modells. |
| Nur eine Saugdose startet nicht | Kontakte der Saugdose; locker sitzende Drähte; durchtrenntes Kabel zwischen dieser Saugdose und der letzten zugänglichen Abzweigung; Mechanismus der Saugdose. |
| Schwache Saugkraft überall | Voller Beutel oder Behälter; verstopfter Filter; offen gebliebene Saugdose; erhebliche Undichtigkeit; Verstopfung nahe der Zentrale oder an der Hauptleitung. |
| Schwache Saugkraft in einem Bereich | Verstopfung oder Undichtigkeit am betreffenden Abzweig; Schwerkraft-Abzweig; falsch ausgerichtetes Fitting; blockierter Gegenstand. |
| Dauerhaftes Pfeifgeräusch | Schlecht schließende Saugdose; verschobene Dichtung; undichtes Fitting; schlecht geschlossene Küchensaugdose. |
| Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen | Befestigung der Zentrale; Anschlussmanschette; Gegenstand in Turbine oder Behälter; Schalldämpfer oder Abführung je nach Modell. |
Vergleichen Sie eine gut funktionierende Saugdose mit einer schlecht funktionierenden. So lässt sich häufig feststellen, ob die Störung allgemein oder auf einen Abzweig begrenzt ist.
Checkliste zum Bauabschluss
- Alle Saugdosen decken die vorgesehenen Bereiche tatsächlich ab.
- Kurze Bögen 90° sind ausschließlich traditionellen Saugdosen vorbehalten.
- Die T-/Y-Stücke sind in Saugrichtung ausgerichtet.
- Kein absteigender Abzweig fängt Schmutz durch Schwerkraft ab.
- Alle Rohre wurden gerade geschnitten, entgratet und angefast.
- Die verklebten Verbindungen sind sauber, im Inneren ist kein nennenswerter Klebertropfen sichtbar.
- Die Unterputzdosen befinden sich auf der richtigen Höhe im Verhältnis zur fertigen Oberfläche.
- Das 24-V-Kabel ist in gemauerten Bereichen geschützt und die Verbindungen bleiben zugänglich.
- Jede Saugdose startet und stoppt die Zentrale korrekt.
- Keine geschlossene Saugdose pfeift, und die Leistung ist im gesamten Netz einheitlich.
- Die Zentrale bleibt für die Wartung zugänglich.
- Der Kunde bewahrt die spezifische Anleitung seiner Zentrale sowie diese Netzanleitung auf.
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